„Diese Frau ist alles andere als zweite Wahl!“ – Zu dieser Erkenntnis kam nicht nur unser Ex-Landratskandidat Philipp Wehrend, den uns der stellv. Ministerpräsident Joachim Stamp persönlich als neuen Büroleiter nach Düsseldorf weggelockt hatte. Auch die zahlreichen Mitglieder, die noch einmal zur Kandidatenwahl ins Kreishaus gekommen waren, sind überzeugt, mit Dorothee Wasmuth eine kompetente Kandidatin für das Amt des Landrates ins Rennen zu schicken. Wer ist nun diese Frau, die wir hier – für viele überraschend – „aus dem Hut gezaubert“ haben?

Dorothee Wasmuth ist 42 Jahre alt. Mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie seit langem in Refrath. Sie hat an der Uni Köln BWL studiert und abgeschlossen. Und – das interessierte natürlich unsere Mitglieder – sie arbeitet seit einiger Zeit engagiert in unserer Fraktion mit und kommt aus einem FDP-affinen Selbstständigen-Haushalt. Selbstständig tätig als Beraterin ist sie nun auch selbst.

UND: Sie kann Verwaltung! Nachdem sie für eine große Krankenversicherung die Entwicklung und Umsetzung von Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen begleitet hat, leitete sie die Verwaltung des Standortes Holweide der Kliniken der Stadt Köln – eine Führungsaufgabe mit Personalverantwortung und Zuständigkeit für die Optimierung komplexer Organisationsstrukturen und Prozesse. Die Moderation der Zusammenarbeit mit dem medizinischen und pflegerischen Bereich war dabei eine besondere Herausforderung.

Was sind nun ihre Kernpunkte für ihre Kandidatur? – Wie sie gestern Abend erläuterte, geht es ihr insbesondere um eine neue Perspektive für das Zusammenwirken und das Zusammenleben in unserem Kreis. Denken wir neu! – Dazu will sie die Menschen im Kreis inspirieren und mit ihnen neue Identifikationsansätze entwickeln: Für das Miteinander der noch immer „fremdelnden“ Regionen Nord und Süd; für gemeinsame Konzepte für die ländlichen und die metropol-nahen Bereiche; für die verschiedenen Generationen und ihre unterschiedlichen Bedarfe. Konkret heißt das: Neben einem Kreis-Gewerbekonzept AUCH ein Wohnflächenkonzept zu entwickeln. Die Aufgaben im Kreis und die Präsenz von Verwaltung vor Ort auf den Prüfstand zu stellen und eine bürgerzentrierte Organisationsstruktur zu schaffen – natürlich mit zeitgemäß digitaler Ausrichtung und Unterstützung. Und einen Schulentwicklungsplan für den gesamten Kreis zu konzipieren, der einem „roten Faden Bedarfsgerechtigkeit“ folgt – und der gerade im Bereich beruflicher Bildung die nötigen Fachkräfte von morgen ausbildet und sie in unserer Region hält. Kurz und gut: Nicht einfach weiter wie bisher – verwalten bedeutet für Dorothee Wasmuth auch gestalten. Dafür bittet sie am 24. September um Ihre Stimme.