Der stellvertretende Ministerpräsident Joachim Stamp hat Wort gehalten: Was er bei seinem Besuch im Frühjahr im Gladbacher Rathaus versprochen hat, wurde nun auf sein Betreiben hin im Landtag NRW Wirklichkeit.

Gestern wurde dort ein Kita-Träger-Rettungsprogramm zur Beseitigung der Unterfinanzierung von Kindertagesstätten beschlossen. Danach stellt die gelbe-schwarz Landesregierung kurzfristig den Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung.

Unsere Ortsvorsitzende Anita Rick-Blunck sieht hierin eine Rettung buchstäblich in letzter Minute für viele Kitas auch in Rhein-Berg. Und einen dringend notwendigen Schritt in Richtung Vereinbarkeit von Familie und Beruf: „Wir brauchen nicht über Chancengleichheit für Frauen oder gar Quoten zu sprechen, solange die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Und dazu gehört vorneweg eine Kinderbetreuung, die den Familien eine wirkliche Wahl lässt: Genügend Plätze, eine zufrieden stellende Qualität, die es den Eltern ermöglicht, ihre Kinder guten Gewissens in fremde Hände zu geben – und großzügigere Öffnungszeiten, die dem tatsächlichen Bedarf der Eltern entsprechen.“

FDP-Fraktionschef Jörg Krell begrüßt die Finanzspritze . „Auch bei uns in Bergisch Gladbach sind die Kindertageseinrichtungen seit Jahren chronisch unterfinanziert. Viele Einrichtungen waren am äußersten Limit. Ich freue mich, dass die Familien hier nun vom neuen Rettungsprogramm des Familienministeriums unter der Leitung von FDP-Minister Joachim Stamp profitieren werden. Mit Zuschüssen in Höhe von rund 3,33 Mio € Euro wird nun hier vor Ort die Kinderbetreuung wesentlich unterstützt werden können. Damit werde nun hoffentlich auch an der Schraube „bedarfsgerechte Öffnungszeiten“ erkennbar gedreht, fügt Krell hinzu. „So, wie wir es seit geraumer Zeit beantragt haben!“